Metropolregion Nordwest

Geförderte Projekte - Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen

ProjekttitelMetroMobil - Betriebliches Mobilitätsmanagement- alternative und kollektive Mobilitätsangebote für den ländlichen Raum der Metropolregion
Kurzbeschreibung
Ziel des Vorhabens war die Entwicklung von Handlungsempfehlungen für das betriebliche Mobilitätsmanagement von Unternehmen, um die qualitative Verbesserung der Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes sowie eine langfristige Reduzierung des CO2-Ausstoßes und des Kraftstoffverbrauchs zu erreichen. Zu diesem Zweck wurde der Ansatz des betrieblichen Mobilitätsmanagements aufgegriffen und eine Analyse der (Kosten-) Vor- und Nachteile spezifischer, exemplarischer Mobilitätsangebote durchgeführt. Dabei wurden auch Hemmnisse der Nutzung erfasst und neue Angebote durch Elektromobilität einbezogen. Das übergeordnete Ziel bestand darin Alternativen zum aktuellen Mobilitätsverhalten aufzuzeigen, und mit Hilfe aktueller Kommunikations- und Umsetzungsstrategien berufsbezogenen Verkehr umweltfreundlicher zu gestalten. Dafür wurden verschiedene Ansätze getestet, um zum einen die Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes zu verbessern und zum anderen verschiedene Maßnahmen zur Schaffung von Anreizen, wie z.B. Umweltlotterie, Pedelecs und elektromobile Fahrgemeinschaften, erprobt. Als Erprobungsraum fungierten die Stadt- und Landkreisverwaltung Vechta sowie im Landkreis Oldenburg die Kreisverwaltung und das Krankenhaus Johanneum, beide mit Sitz in Wildeshausen.
Zu Beginn wurde vom beauftragten Institut CRIE der Universität Bremen eine Primärerhebung zum Mobilitätsverhalten der Beschäftigten durchgeführt, um auf dieser Basis infrastrukturelle und betriebliche Anforderungen zu erheben. Aus diesen wurden sechs verschiedene Maßnahmen entwickelt, erprobt und evaluiert. Als Projektergebnis liegt, neben der Studie, ein Flyer mit Empfehlungen sowie zur Sensibilisierung für nachhaltige, umweltfreundliche Mobilität vor.
Bewilligungszeitraum31.07.2014 - 31.10.2015
AntragstellerLandkreis Oldenburg
ProjektträgerUniversität Bremen, Centre for Regional and Innovation Economics
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