Im Nordwesten, den 02.03.2022. „Daseinsvorsorge sichern“ ist einer der drei Innovationspfade des neuen Handlungsrahmens „Nordwesten.Stark.Klimaneutral“, den die Metropolregion Nordwest Ende vergangenen Jahres als Strategie für die Jahre 2022-2025 verabschiedet hat. „Daseinsvorsorge & Soziale Innovation“ ist das aktuelle Schwerpunktthema, das die Metropolregion Nordwest für 2022 in den Mittelpunkt ihrer Arbeit gestellt hat und zugleich Förderschwerpunkt dieses Jahres. In seiner Sitzung am 02.03.22 hat der Vorstand insgesamt sechs Projekte ausgewählt, die Fördermittel in Höhe von rund 610.000 Euro aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen für die Metropolregion Nordwest erhalten, um die Daseinsvorsorge in der Region zu sichern und soziale Innovationen zu erproben.
Jahrespressekonferenz der Metropolregion Nordwest: (von links) Peter Hoffmeyer, 1. Vorsitzender; Nicola Illing, Geschäftsführerin der Metropolregion Nordwest; Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Mitglied im Vorstand; Ministerin Birgit Honé, Mitglied im Vorstand; Landrat Cord Bockhop, 2. Vorsitzender© Metropolregion Nordwest„Daseinsvorsorge zu sichern steht bei der Metropolregion Nordwest neben Klimaneutralität und Biodiversität gestalten ganz oben auf der Agenda“, so Peter Hoffmeyer, 1. Vorsitzender der Metropolregion Nordwest. „Die grundlegenden Bedürfnisse der Menschen durch soziale Innovation in unserer Region abzusichern ist zweifelsohne angesichts der vielfältig anstehenden Transformationsprozesse eine Aufgabe, die kluges und vernetztes Denken erfordert. Die von uns geförderten Projekte zeigen neue Wege im Umgang mit dieser Herausforderung, die wir auch als Chance begreifen.“
Drei Projekte stärken die beteiligten Akteurinnen und Akteure, sich durch sozial-innovative und niederschwellige Angebote Kompetenzen zu den Themen Nachhaltigkeit anzueignen und zugleich ihre persönlichen Fähigkeiten einzubringen und auszubauen. Unter dem Namen „Lernort Reparatur in der Metropolregion Nordwest für nachhaltige Daseinsvorsorge“ soll rund um das Oldenburger Ressourcenzentrum ein dezentrales Netzwerk von Lernorten zu den Themen Reparatur und Sharing aufgebaut werden. Das Projekt „FutureNow! Metropolregion Nordwest!“ will mithilfe digitaler und innovativer Methoden eine Brücke zwischen Wissenschaft und Alltag schlagen, um die Akzeptanz von Klimaschutz zu erhöhen. Und im „WERK.stadtlabor Metropolregion Nordwest!“ entsteht ein Ermöglichungsort und Experimentierfeld für soziale Innovation durch unterschiedlichste gemeinwohlorientierte Angebote.
In zwei weiteren geförderten Projekten stehen die infrastrukturellen Anforderungen der Energiewende und der Klimaanpassung im Fokus. Dem sich abzeichnenden Nutzungskonflikt um die Ressource Trinkwasser will das Projekt „Sichere Trinkwasserversorgung in der Metropolregion Nordwest in Zeiten des Klimawandels“ durch zuverlässigere und digitalbasierte Bedarfsprognosen entgegenwirken. Das Vorhaben „Akzeptanz von Wasserstoff in der Metropolregion Nordwest: Herausforderungen auf kommunaler Ebene“ soll kommunale Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger unterstützen, die Energiewende vor Ort erfolgreich mitzugestalten.
Das sechste Projekt „One Health Initiative Metropolregion Nordwest – Gesundheit neu denken“ widmet sich einem ebenfalls hochaktuellen und dringlichen Thema. Durch ganzheitliche Betrachtungsweisen des Themas Gesundheit entsteht eine neue Herangehensweise, die die Gesundheit von Mensch, Tier und Umwelt nicht mehr separat betrachtet, sondern es wird ein neuer integrativer Ansatz eines nachhaltigen Gesundheitsmanagements entwickelt.
Aber nicht nur im Rahmen der Projektförderung beschreitet die Metropolregion Nordwest die drei im Handlungsrahmen vorgegebenen Innovationspfade „Klimaneutralität und Biodiversität gestalten“, „Daseinsvorsorge sichern“ sowie „Nachhaltige und intelligente Mobilität vorantreiben“. Neben der Ankündigung des Ideenwettbewerbs zum Thema „Ressourceneffizienz, Ressourcenschutz“, der am 15. März 2022 startet, koordiniert und begleitet die Metropolregion Nordwest in diesem Jahr die Durchführung der Wasserstofftage Nordwest, welche die thematische Expertise und Kompetenz der Region unter dem Motto „Wasserstoff erleben“ bündeln und sichtbar machen soll.
Informationen zu den geförderten Projekten
