Delmenhorst, 02.12.2022. Kräfte bündeln, Synergien nutzen und vereint mehr erreichen: Die Metropolregion Nordwest fokussiert sich ab 2023 auf das Thema Energietransformation und bildet die regionale Klammer, um das Thema voranzubringen und die damit zusammenhängenden Fragestellungen mit und für die Mitglieder zu bearbeiten und zu begleiten.
Die Festlegung eines Fokusthemas kann als Auftakt eines langfristigen Prozesses verstanden werden. Dafür wurden Themen innerhalb des strategischen Handlungsrahmens 2022-2025 identifiziert, deren Bearbeitung für die Zukunftsfähigkeit der Region als dringend und maßgeblich eingestuft wurden.
„Die Metropolregion Nordwest hat ein Energiesystem mit hervorragenden Perspektiven für eine Transformation. Der Bezug von regenerativem Strom und damit die direkte Verfügbarkeit von Energie ist bei uns in der Metropolregion Nordwest sichergestellt. Nun wollen wir uns gemeinsam mit den regionalen Akteurinnen und Akteuren als klimagerechte Energieregion positionieren und so die Zukunftsfähigkeit, Nachhaltigkeit und Klimaneutralität der Energieversorgung – und damit der Region insgesamt – zur weiteren Industrialisierung stärken“, so Peter Hoffmeyer, 1. Vorsitzender des Vereins.
„Der Norden Deutschlands und die Metropolregion Nordwest bieten beste Voraussetzungen für die Erzeugung von regenerativem Windstrom und damit auch für die Dekarbonisierung der Industrie“, betont Bürgermeister Dr. Andreas Bovenschulte, Präsident des Senats der Freien Hansestadt Bremen. „Den Weg dorthin allerdings gehen wir am besten gemeinsam, im Schulterschluss mit allen Beteiligten.“
„Die Metropolregion hat alles, um die Transformation der Energieversorgung in ganz Deutschland maßgeblich voranzutreiben, führende Unternehmen, Spitzenforschung und regionale Politik ziehen an einem Strang, um Energiesicherheit zu erhalten und Klimaziele zu erreichen“, ergänzt die neue niedersächsische Ministerin für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung, Wiebke Osigus.