Das Projekt Metropolplaner ist ein gesamtregionales Kooperationsprojekt aller Landkreise und kreisfreien Städte in der Metropolregion zur Vereinbarung eines einheitlichen Datenaustauschstandards für regionale Raumordnungsprogramme und Flächennutzungspläne. Bislang werden diese auf einer Internetplattform „Metropolplaner“ zwar dargestellt, aber in einer nicht mehr zeitgemäßen Form, da das Portal schon fast 10 Jahre alt ist. Mit der Vereinheitlichung von Standards zum Datenaustausch und zur Darstellung geht die Metropolregion einen ersten Schritt in Richtung eines Internetportals auf dem langfristig die Planwerke nutzerfreundlich und blattschnittfrei dargestellt werden können. Dies soll vor allem bei Planungen die Verwaltungsgrenzen überschreiten, den Informationsfluss und auch die Abstimmung deutlich verbessern.
Mit dem aktuellen Projekt werden vor allem die Landkreise dabei unterstützt, ihre Pläne so zu konvertieren, dass diese auch dem Standard der INSPIRE-Richtlinie entsprechen, dessen Umsetzung die EU bis 2020 verbindlich vorschreibt. Mit diesem Projekt ist die Metropolregion deutschlandweit eine Modellregion, denn sie setzt erstmals regionsweit eine Neuentwicklung aus einem sogenannten Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) ein. Die Landkreise erhalten dafür fachkundige Beratungen und Schulungen vom beauftragten Dienstleister GDI-Service Rostock.
Da auch die kreisfreien Städte mit ihren Flächennutzungsplänen vor vielfältigen Herausforderungen in Hinblick auf Datenaustausch und Umsetzung von INSPIRE stehen, erhalten auch sie im Projektverlauf umfangreiche Informationen in verschiedenen Workshops, bei denen vor allem der Erfahrungsaustausch im Mittelpunkt steht.
Das aus dem Förderfonds der Länder Bremen und Niedersachsen für die Metropolregion Nordwest geförderte Projekt, in dem auch der Kommunalverbund Niedersachsen Bremen e.V. und der Zweckverband Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen Projektpartner sind, läuft noch bis Ende März 2018.

