Der batterieelektrische Antrieb (mit max. Beibehaltung der bisherigen Komponenten zwecks der Kosteneinsparung) ist für Fahrzeuge mit leistungsgeringen Aufgaben im Stadtgebiet, wie zum Beispiel Kehren, Transportieren oder Streuen, realisierbar.
Im nächsten Schritt werden zur Effizienzsteigerung des Konzeptes reale Nutzungsszenarien bzw. Fahrzyklen ermittelt, sodass die Batteriekapazität für den realen Anwendungsfall optimiert werden kann. Hierfür ist geplant, bei Landkreisen bzw. Kommunen, die sich im Rahmen unseres Projektes interessiert zeigten, die tatsächliche Fahr- und Arbeitszeit eines Kommunalfahrzeuges zu ermitteln. Hierzu werden GPS-Tracker für einen Zeitraum von einem Monat in den Bauhoffahrzeugen eingesetzt.
Anhand der aufgezeichneten Daten wird ermittelt, wie viel Batteriekapazität für die beispielhafte Bewegung mit den Fahrzeugen notwendig ist. Mit diesen Daten ist es dann möglich, sowohl Kommunen als auch Unternehmen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen, wie die Flotten umgerüstet werden können bzw. welche Merkmale neue Fahrzeuge erfüllen müssen. Interessanterweise hat dieses Projekt durch die Vernetzung mit anderen Institutionen im E-Mobilitätsmarkt zur Folge, dass bereits bestehende Erkenntnisse eingebunden werden können. Das Ziel des Gesamtprojektes ist hiermit bereits in Teilen erreicht worden.
Tiefer gehend diskutiert werden diese Synergieeffekte am 13. März 2019 in Bremerhaven, wenn die Arbeitskreise Nutzfahrzeuge und Logistik gemeinsam tagen und sich durch externe Player inspirieren lassen. Zur Veranstaltung in Bremerhaven finden Sie alle notwendigen Informationen hier.